Nachrichten

GENDERSPRACHE

  • Argumente gegen das Gendern, die Sie anderswo nie lesen

    9. Oktober 2020

    Die WELT 7.10.2020

    Ein Ergebnis der Untersuchung war: Pluralformen generischer Maskulina wurden von den Probanden im Deutschen zu 97 Prozent korrekt verstanden, also geschlechtsneutral. Bei Rollenbezeichnungen wie Schüler, Zuschauer oder Bewohner waren es sogar 99 Prozent. Und die besonders umstrittenen Berufsbezeichnungen wie Ärzte, Politiker, Schauspieler verstanden die Versuchsteilnehmer zu 94 Prozent als neutral. Mit anderen Worten: Niemand denkt wirklich bei einem Satz wie „60,5 Millionen Bürger sind zur Bundestagswahl aufgerufen“ nur an Männer.

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  • Tagesschau und heute-Nachrichten sind die Sprachpanscher 2020

    30. August 2020

    VDS-Mitglieder kritisieren Anglizismen und Gendersprache

    Dortmund, 28. August 2020

    4 106 Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache (VDS) haben gewählt: Die Tagesschau und die heute-Nachrichten sind die „Sprachpanscher 2020″. Mit insgesamt 1 996 Stimmen (49 Prozent) belegen die Nachrichtensendungen den 1. Platz. Prof. Walter Krämer, Vorsitzender des VDS, ist vom Ausgang der Wahl nicht überrascht: „Die meisten unserer Mitglieder kritisieren, dass die öffentlich-rechtlichen Sender ihrem Bildungsauftrag nicht gerecht werden und ihr Publikum stattdessen mit Wörtern konfrontieren, die unnötig sind.” 

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  • Die neuen Eskalationsstufen des Neusprechs

    9. Juli 2020

    Sabine Mertens schreibt über die neue Eskalationsstufe des Neusprechs:

    Ein Vierteljahrhundert nach der zweiten feministischen Welle ist Sprache und ihr politisch erwünschter Gebrauch nach amerikanischem Vorbild zum schärfsten Schwert des (sehr heterogenen) Feminismus geworden. Mit seinen Genderidentitätspolitiken polarisiert er ganze Gesellschaften und treibt deren Spaltung bei allen zukunftsrelevanten Themen willentlich voran. 

    Weiter hier: Neue Eskalationsstufe des Neusprechs

    Zu einer Straßenumbennung in Berlin schreibt Ulli Kulke:

    Die Mohrenstraße im Zentrum Berlins wird einen anderen Namen bekommen. Die Verkehrsbetriebe BVG haben schon mal vorgezogen und ihre U-Bahn-Station „Mohrenstraße“ umbenannt. Jetzt heißt sie „Glinkastraße“. Die Straße ist gleich um die Ecke, deshalb war die Namensänderung des Bahnhofs alleinige Sache der BVG, formal ohne große bürokratische Probleme machbar. Inhaltlich nicht ganz: Doch dass auf diese Weise nun außer der Straße auch noch der Name des U-Bahnhofes den ausgewiesenen Antisemiten Michail Iwanowitsch Glinka ehrt – egal. Gut, dass wir nicht darüber geredet haben. 

    Weiter hier: Kulkes Nachhilfe: Der Mohren-Komplex

  • Neue Eskalationsstufen des Neusprechs

    9. Juli 2020

    Sabine Mertens schreibt: 

     Ein Vierteljahrhundert nach der zweiten feministischen Welle ist Sprache und ihr politisch erwünschter Gebrauch nach amerikanischem Vorbild zum schärfsten Schwert des (sehr heterogenen) Feminismus geworden. Mit seinen Genderidentitätspolitiken polarisiert er ganze Gesellschaften und treibt deren Spaltung bei allen zukunftsrelevanten Themen willentlich voran.

    Weiter hier: Neue Eskalationsstufe des Neusprechs

    Ulli Kulke schreibt:

    Die Mohrenstraße im Zentrum Berlins wird einen anderen Namen bekommen. Die Verkehrsbetriebe BVG haben schon mal vorgezogen und ihre U-Bahn-Station „Mohrenstraße“ umbenannt. Jetzt heißt sie „Glinkastraße“. Die Straße ist gleich um die Ecke, deshalb war die Namensänderung des Bahnhofs alleinige Sache der BVG, formal ohne große bürokratische Probleme machbar. Inhaltlich nicht ganz: Doch dass auf diese Weise nun außer der Straße auch noch der Name des U-Bahnhofes den ausgewiesenen Antisemiten Michail Iwanowitsch Glinka ehrt – egal. Gut, dass wir nicht darüber geredet haben.

    Weiter hier: Kulkes Nachhilfe: Der Mohren-Komplex

     

  • Werden-Wollen und die Magie des Wortes: Der Feminismus der Dritten Welle als Existenzialismus und Sophistik

    3. Mai 2020

    von Dr. Claudia Dorchain
    erschienen am 27.4.2020 auf Cuncti

    (…) Für die Frontperson Judith Butler ist es klar, dass sich binäre Geschlechterrollen erst als patriarchales Konstrukt herausgebildet hätten und dass sich ferner männliche und weibliche Existenzen nicht biologisch-essentiell vorfänden, sondern erst existenzialistisch, genauer durch willentliche Sprechakte, überhaupt konfigurieren.

    Der vollständige Text hier

  • Macht Judith Butlers Feminismus überhaupt Sinn?

    2. Mai 2020

    Auf Cuncti wird auf ein sehr interessantes Video (jetzt in unserer Videothek) verwiesen:

    Die Philosophin Dr. Claudia Dorchain analysiert die philosophischen Prämissen Judith Butlers und zeigt die Konsequenzen ihrer Position auf, vor allem die Konsequenzen der sophistischen These, dass die Sprache die (empirische) Realität schafft.

     

  • Dozierende für den Bürgerinnensaal

    22. April 2020

    FAZ vom 10.1.2019

    Binnen-I, Sternchen und Co sind an den Hochschulen oft besonders verbreitet.
    Wie es die Unis mit der Gender-Sprache halten – ein Überblick.

    Die Gender-Sprache und ihre Tücken: Sternchen in Wörtern können weiterhin als Fehler angestrichen werden, das ist die Konsequenz aus einer Entscheidung des Rats für deutsche Rechtschreibung. Dass das für deutsche Hochschulen wichtig ist, liegt auf der Hand, denn hier sind Sternchen, Unterstriche oder das Binnen-I Alltag. Einigkeit darüber, wie man sich denn nun geschlechtergerecht ausdrückt – und ob das überhaupt wichtig ist –, gibt es allerdings auch hier nicht. Ein Überblick:

     

    Hier lesen Sie den vollständigen Artikel


     

  • Genderstern passé

    10. April 2020

    von Tamara Wernli 

    in „Die Weltwoche“ vom 7.4.2020

    Die unterschwellige Gereiztheit gegenüber Männern wird besonders bei Twitter sichtbar (…). Auf Twitter also schrieb neulich eine Userin: «Glaub ein wichtiger Grund warum ich den Drosten nicht heroisiere ist dass er das generische Maskulinum verwendet ich meine ihr wollt ihn alle f***** aber er erkennt nicht mal an dass ihr existiert» (Die Sternchen sind von mir, Komma und Punkt kennt die Schreiberin nicht).

     

    Der vollständige Artikel hier.

     

  • Lübeck führt den „Gender:Doppelpunkt“ ein

    12. Dezember 2019
    Die Hansestadt setzt einen neuen Leitfaden für geschlechtergerechte Sprache in Kraft. Der Doppelpunkt sei „gut verständlich“ und besser als das „Gender*Sternchen“, erklärt Bürgermeister Jan Lindenau.
    Die Hansestadt Lübeck hat zum Jahreswechsel einen Leitfaden für geschlechtergerechte Sprache herausgegeben. Man wolle damit künftig alle Menschen ansprechen – Frauen und Männer und jene, die sich nicht als Mann oder Frau beschreiben
     

    Der Film und Artikel finden sich hier.

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